• René Anderegg

003 - Mehr Kandidaten dank Verstärkungs-Wunsch-Stellen-Inseraten

Aktualisiert: Jan 25

Sicherlich hast du dich auch schon gefragt, wie du deine Online-Stelleninserate noch besser, noch attraktiver gestalten kannst. Damit sich die richtigen Stellenbewerber auf deine Stellenausschreibungen melden.



Und vielleicht hast du dich auch schon gefragt, warum du dich so schwer tust, um Spezialistenstellen zu besetzen? Wie dir Verstärkungswunsch-Stelleninserate dabei helfen können, erfährst du in diesem Beitrag.


Liegt es vielleicht daran, dass der Stellenmarkt tatsächlich keine KandidatInnen mehr hergibt? Oder liegt es daran, dass du nur auf dem vermeintlich "leeren" Stellenmarkt, nicht jedoch auf dem eigentlichen Arbeitsmarkt aktiv bist? Oder liegt es vielmehr an der Art und Weise, wie du auf KandidatInnen zugehst? Machen dir gar CI-Corporate-Identity-Vorgaben noch das Leben schwer, sodass man dich glauben macht, nicht vom bisherigen langweiligen Marktauftritt abweichen zu dürfen? Oder liegt es an den Beschaffungskanälen, die du für deine Kandidatensuche heute einfach noch ungenutzt lässt?


Wie so oft bekomme ich von Personalern oder Unternehmern zu hören, dass man seit Monaten erfolglos versucht habe, eine Spezialistenstelle XY zu besetzen, weil … (es folgen zig Gründe und Ausreden, warum das offenbar so ist).


Wenn ich mir dann einen Einblick in die bislang erfolglosen Marketingaktivitäten verschaffe, stelle ich meist fest, dass ein Grossteil der Stelleninserate noch nach dem klassischen Insertionsmuster "Ihre Aufgaben – Ihr Profil – Unser Angebot" getextet sind. Mit Betonung auf getextet, denn die meisten Stelleninserate bedienen sich nicht einmal der Bildersprache.


Sagt doch ein Bild weit mehr, als der blosse Versuch, mit viel Text etwas zu umschreiben, das vom Gegenüber ohnehin auf seine ganz persönliche Art, möglicherweise auch falsch interpretiert werden dürfte. Und schon hat sich der oder die Kandidatin von deinem Angebot einmal mehr abgewendet.


Aus diesem Grund beschreite ich in Zusammenarbeit mit einem meiner Software-Hersteller für psychologische Diagnostik einen weitaus innovativeren und ansprechenderen Ansatz: Das "Verstärkungswunsch-Stelleninserat“.


Es geht im Wesentlichen darum, zum Ausdruck zu bringen, wer sich an die Zielgruppe wendet und warum man sich mit der gesuchten Person verstärken möchte – dem Verstärkungswunsch also. Dabei ist entscheidend, dass das Inserat mit wenigen Blicken, sprich: Bildern, folgendes erkennen lässt:

  • Wer möchte sich verstärken?

  • Mit wem arbeite ich zukünftig zusammen (Geschäftsleiter, Führungsmannschaft, Team)?

  • Wo, in welchem Umfeld oder in welcher Umgebung werde ich zukünftig arbeiten?

  • Welche Produkte oder Dienstleistungen bietet die Firma ihren Kunden an?

  • Welche Erfolge oder USPs (Alleinstellungsmerkmale) kann die Firma vorweisen?

Gelingt es dir, auf diese Weise potenziellen Kandidaten schnell einen Einblick in das zukünftige Umfeld und die neue Aufgabe zu geben, sollen jene Personal-Beschaffungs-kanäle genutzt werden, welche vor allem Kandidaten ansprechen, die sich noch nicht auf dem Stellenmarkt als Suchende befinden. Nämlich jene hochqualifizierten Spezialisten, welche noch nicht aktiv suchen, jedoch offen für Veränderungen sind. Weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr ganz so zufrieden sind, wie auch schon.


Statistisch betrachtet gehe ich heute davon aus, dass rund 25% der Arbeitnehmenden mit ihrem aktuellen Job eher unzufrieden sind. Wenn es dir folglich gelingt, auch diese Gruppe von Personen anzusprechen, wird sich die Zahl der Interessierten um ein Mehrfaches steigern. Du darfst nicht überrascht sein, wenn du dich dann anstelle von keinen oder nur wenigen Bewerbern plötzlich mit 15 oder mehr Spezialisten befasst siehst.


Dass es dazu kommt, bedingt, dass es dir gelingt, das Interesse der KandidatInnen zu wecken, sodass diese den Wunsch verspüren, mehr über die ausgeschriebene Position zu erfahren. Ich behelfe mich damit, dass ich den KandidatInnen anbiete, sich über die Beantwortung eines Online-Fragenkataloges (eine Art digitales Fach-Gespräch) mehr Klarheit über die Passgenauigkeit der in Frage stehenden Stelle zu verschaffen.


KandidatInnen, welche den Fragenkatalog, der die Muss- und Kann-Anforderungen der Stelle überprüft, beantworten, stellen dann schnell einmal fest, ob sie auf die Stelle passen oder nicht. Etwa 10% der KandidatInnen brechen die Beantwortung des Fragenkatalogs ab, weil sie erkennen, dass sie über- oder unterfordert sein dürften. Andere wiederum werden darin bestärkt, den Fragenkatalog bis zum Schluss zu beantworten, weil sie sich bei zusätzlich abklärenden Fragen auch mit ihren individuellen Antworten und Kompetenzen einbringen können.


KandidatInnen, welche die Muss-Anforderungen erfüllen, werden im Anschluss daran gebeten, einen zweiten Fragenkatalog zu beantworten, der zusätzlich das Potenzial der KandidatInnen evaluiert. Mittels eines Rankings lassen sich dann sehr gute von guten und weniger guten Kandidaten unterscheiden (sortiert anzeigen) und je nach Potenzial mittels automatisierter E-Mail-Kontaktnahme über den Stand und weiteren Ablauf der Vorselektion in Kenntnis setzen.


Fazit:

Gelingt es dir zum einen, mittels Verstärkungswunsch-Inseraten das Interesse von mehr KandidatInnen zu gewinnen und damit deine Bewerberauswahl zu vergrössern, verfügst du mittels anschliessender automatisierter Überprüfung der Muss-Anforderungen sowie des Potenzials gleich über einen Filter, um Spreu und Weizen von interessierten KandidatInnen auf effiziente Art und Weise trennen zu können.


Wenn du mehr zum PEP Talent Finder wissen, ein Fall-Beispiel für ein Verstärkungswunsch-Stelleninserat zugeschickt bekommen oder den Talent Finder und Recruiter gleich im Rahmen einer aktuellen LEAN RECRUITING-Stellenbesetzung einmal testen möchtest, dann rufe mich bitte an. Ich freue mich über deine Kontaktnahme.


Herzlichst,

René Andereg

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