• René Anderegg

024 - LEAN RECRUITING Artikel-Serie - Schritt #4 - Ranking & Monitoring

Aktualisiert: Feb 2

Im Kandidaten-Monitoring werden alle Kandidaten sortiert nach den Ergebnissen im Fach- und Potenzial-Check angezeigt – von den Besten bis zu den Schlechtesten, so dass du dich voll auf die Besten fokussieren und dich nur noch mit diesen befassen musst.


Nicht passende Kandidaten erhalten automatisiert bzw. mit nur einem Klick eine nette Absage. Das spart Zeit und macht den ganzen Rekrutierungsprozess äusserst effizient. Was das Monitoring alles zu bieten hat, erfährst du in diesem Beitrag.


Klassisches Recruiting ist arbeitsintensiv und langsam


Wenn du dich gewohnt bist, die eingehenden Bewerbungen noch manuell, auf klassische Art und Weise, zu bearbeiten (Motivationsbrief und CV lesen, Bewerberkorrespondenz, etc.), dürfte dich dies viel Zeit und Energie kosten. Meist lassen sich Recruiter einmal 2-3 Wochen Zeit, bis Sie sich daran machen, sich einen Überblick der Kandidaturen zu verschaffen – es könnte ja sein, dass sich noch der eine oder andere "Hot-Shot" in dieser Zeit meldet. Mit der eigentlichen Bearbeitung verstreichen dann weitere wertvolle Arbeitstage oder gar Wochen. Damit nimmst du dann auch in Kauf, dass valable KandidatInnen - weil es zu lange gedauert hat - zwischenzeitlich andernorts zusagen und aus deinem Radar definiv wieder verschwinden. Dumm gelaufen, nicht wahr?


Automatisiertes Recruiting zahlt sich aus


Anders mit LEAN RECRUITING: Alle eingehenden Bewerbungen werden automatisiert bewertet (Fach-Check und Potenzial-Check) und sofort im Kandidaten-Ranking und -Monitoring in sortierter Reihenfolge angezeigt. Was damit gemeint ist, verdeutlicht die nachfolgende Übersicht aus dem webbasierten Bewerber-Monitoring eines unserer LEAN RECRUITING-Projekte. Wenn du auf das nachfolgende Bild mit den beiden Seiten klickst, öffnet sich ein PDF. Die beiden Seiten werden dort untereinander dargestellt:



Die linke Hälfte der jeweiligen Seite zeigt den Eingang der Bewerbungen nach Datum, die rechte Hälfte sortiert nach Erfüllung der Grundanforderungen bzw. des Erfolgspotenzials. Würdest du als Recruiter folglich die eingegangen Bewerbungen nach Eingangsdatum sichten, ergäbe sich theoretisch eine Sortierung, wie sie auf der linken Hälfte der Seite angezeigt wird: Die Qualifikationen sind bunt gemischt, mal passend, mal durchschnittlich, mal unpassend, halt so, wie die Bewerbungen eingegangen sind.


LEAN RECRUITING wiederum zeigt dir auf der rechten Hälfte der jeweiligen Seite alle Bewerbungen immer sortiert an. So erkennst du gleich, wer auf die Stelle passen könnte. Du brauchst dazu nicht 2-3 Wochen zuzuwarten, sondern kannst dich gleich mit passenden Kandidaten kurzschalten, bzw. noch besser, diese den Linien-Vorgesetzten zur weiteren Bewertung weiterreichen. Beachte dazu bitte auch die diesbezüglichen Kommentare im geöffneten PDF.


Das Monitoring ist Teil deines Benutzer-Accounts, wo du auch die zu besetzenden Stellen erfasst, Stellenbeschreibungen hochlädst, Verstärkungswunsch-Stelleninserate (siehe Schritt #1) erstellst und publizierst, die Fragenkataloge für die Stellen-Grundanforderungen spezifizierst und passende Potenzialanalysen auswählst oder zusätzlich auch die Video-Selfie-Funktion aktivieren kannst.


Bewerber-Kommunikation auf Knopfdruck


Je ausgeschriebene Stelle steuerst du auch die gesamte Bewerberkommunikation, von der Erstellung von editierbaren Textvorlagen, bis hin zum Versand von prozessschrittabhängigen E-Mails oder gar SMS-Nachrichten.


Alle Kandidaten-Ergebnisse im Überblick


Im Monitoring-Bereich der eingegangenen Bewerbungen, findest du jeweils die Ergebnisse bezüglich Erfüllung der Grundanforderungen bzw. des Potenzialtests sowie auch die von Kandidaten hochgeladenen Bewerbungsschreiben, CVs und Video-Selfies.


Eine Notizfunktion sowie Eingaben für das Applicant Tracking (und damit auch Auswertungen zu den KPIs) stehen ebenso zur Verfügung.


Alle Spalten sind sortierbar, sodass du bspw. KandidatInnen nach Postleitzahl sortieren kannst, falls du die gleiche Stelle für unterschiedliche Standorte ausgeschrieben hast oder die Nähe zum Arbeitsplatz ein wichtiges Kriterium für dich darstellt.


Sodann lassen sich die Kandidaten nach deren Gehaltsvorstellungen sortiert anzeigen, was eine kosteneffektive Rekrutierung erst ermöglicht.



Recruiting Performance Measurement mittels KPI inklusive


Last not least, findest du pro Stellenausschreibung und Recruiter auch eine Fülle von KPIs (Key Performance Indikatoren), welche wichtige Kennziffern zur Optimierung deiner Personalbeschaffung beinhalten.


Fazit


Mit der laufenden Aktualisierung der eingehenden Bewerbungen stehen dir folglich alle Ergebnisse der beiden vorangehenden Prozess-Schritte Anforderungs-Check (siehe Schritt #2) und Potenzial-Check (siehe Schritt #3) auf einen Blick zur Verfügung, sortiert Top-Down von den Besten bis zu den Unpassendsten. Du und deine Linienvorgesetzten fokussieren lediglich noch auf die maximal 10 Besten.


Die manuelle Sichtung von Bewerbungsschreiben und CVs erfolgt im Idealfall lediglich noch für die 3-4 Besten, welche aus dem Kandidaten-Ranking und der vergleichenden Beurteilung durch die Linienvorgesetzten hervorgehen. Mehr dazu in meinem nächsten Blog-Post, wenn du an dieser Stelle eine weitere Episode aus unserer Artikel-Serie „In 7 LEAN RECRUITING-Schritten zu besseren Mitarbeitenden“ vorfinden wirst.


Bis dann eine gute und erfolgreiche Zeit!

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